Termine

Ein Hinweis vorneweg zur Wahl ob Online- oder Präsenz-Veranstaltung

Da weiterhin ungewiss ist, ab wann wieder Präsenz-Seminare stattfinden dürfen – und womöglich sind die Regelungen dann von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, wie es im November der Fall war – habe ich wie folgt vorgesorgt:

Bei allen Seminaren, bei denen ich selbst der Veranstalter bin, bitte ich anmeldende Personen mir mitzuteilen, ob sie

  • sowohl offen sind für ein Präsenz-Seminar als auch ein Seminar via Video-Konferenz,
  • nur offen sind für ein Präsenz-Seminar oder
  • nur offen sind für ein Seminar via Video-Konferenz.

Wenn zu dem jeweiligen Termin es erlaubt sein wird, dass ich ein Präsenz-Seminar veranstalte, werde ich die Variante realisieren, für die mehr Angemeldete Offenheit signalisiert haben.
Wenn Sie sich für eines der Seminare anmelden wollen, nutzen Sie bitte das Kontaktformular oder schreiben Sie mir eine E-Mail. Geben Sie dabei den Seminartitel an und – falls beide Varianten angeboten werden – für welche dieser Varianten Sie offen sind.

Mit Ärger, Scham und Schuld konstruktiv umgehen – GFK‑Vertiefung

6. Februar, 10:00 bis 18:00 Uhr, via Video-Konferenz

Für alle, die an mindestens einem ganztägigen GFK-Trainingstag teilgenommen haben

Einer der großen Schätze der Gewaltfreien Kommunikation ist in meinen Augen, dass sie Wege aufzeigt konstruktiv mit Gefühlen von Ärger, Schuld und Scham umzugehen. Und dies sowohl dann, wenn ich selbst solche Gefühle habe als auch, wenn mein Gegenüber in diese Gefühle verstrickt ist.

Diese drei Gefühle werden durch bestimmte Denkprozesse aktiviert und haben leider die Eigenschaft, dass sie sich oft nicht von alleine wieder auflösen. Bei diesem Seminar lernen Sie

  • wie sie diese bestimmten Denkprozesse bei sich zunehmend schneller als solche erkennen können, damit sie schneller dahin kommen innezuhalten, wenn in Ihnen sich Ärger, Schuld oder Scham breit macht,
  • das Ärger-, Schuld- und Scham-Tanzparkett, eine bewährte Methode mit der Sie die jeweiligen Gefühle auflösen können,
  • andere Teilnehmende durch das Ärger-, Schuld- und Scham-Tanzparkett zu begleiten,
  • wenn Gefühle von Ärger, Schuld oder Scham anderer bei Ihnen Beklemmungen bis hin zu Fluchttendenzen auslösen, gut für sich zu sorgen.

Kosten: 80 €

Begegne dem inneren Kind in dir (und noch anderen)

7. Februar, 10:00 bis 18:00 Uhr, via Video-Konferenz

Für alle

„Ich bin viele. Ich bin die Person, die ich im jetzigen Alter tatsächlich bin. Ich bin zugleich die Personen, die ich jeweils vor zum Beispiel fünf, zehn oder fünfzehn Jahren war bis hin zurück zu meinem Jugend- und Kindesalter.“
Die Idee, die eigene Person sich als ein Team vorzustellen, welches aus Personen in verschiedenen Altersstufen besteht, ist beileibe nicht neu und wurde schon von vielen verschiedenen Autorinnen und Autoren aufgegriffen. Im Rahmen von Therapie und Coachings wird mit dieser Vorstellung oft gearbeitet und ich finde diesen Ansatz hervorragend für alle, die sich selbst besser kennen lernen wollen. Als Coach ist es eines meiner bevorzugten Werkzeuge, da es sich ganz wunderbar mit der Gewaltfreien Kommunikation kombinieren lässt und ich meine einen sehr guten Zugang zu meinem eigenen Kindes- und Jugendalter zu haben, was für diese Arbeit sehr hilfreich ist.
Wenn Sie

  • Lust haben, sich besser als bisher kennen zu lernen,
  • Wege suchen hartnäckige Verhaltensmuster zu überwinden, die Ihnen mehr schaden als nützen und Sie
  • neue Antworten suchen, um Beziehungen freudvoller zu gestalten,
    dann könnte dieses Seminar etwas für Sie sein!

Ein Großteil der Seminarzeit wird darin bestehen, dass Sie dabei zuschauen können, wie ich Coachings bei Teilnehmenden nach diesem Ansatz durchführe. Kenntnisse in Gewaltfreier Kommunikation sind hilfreich aber keine Voraussetzung um teilnehmen zu können. Sie erhalten zudem eine Anleitung, wie Sie in Zukunft in Einzelarbeit an dem Thema dran bleiben können, um noch mehr darüber entdecken zu können, was frühere Anteile von Ihnen in Ihrem jetzigen Leben für eine Rolle spielen.

Kosten: 80 €
Anmeldeschluss: 5. Februar

Gegenüber den eigenen Eltern erwachsen werden und bleiben – GFK‑Vertiefung

14. Februar, 10:00 bis 18:00 Uhr, via Video-Konferenz

Für alle, die an mindestens einem ganztägigen GFK-Trainingstag teilgenommen haben

Nachdem ich schon seit vielen Jahren Elternseminare auf Basis der GFK anbiete, in denen es um den Umgang von Eltern mit ihren Kindern geht, möchte ich mit diesem Seminar ein ‚neues Fass‘ quasi in die andere Richtung aufmachen, nämlich den Umgang von Kindern im Erwachsenenalter mit ihren Eltern:

  • Wie geht es Ihnen aktuell im Umgang mit Ihren Eltern?
  • Genießen Sie es, wenn Sie Kontakt zu Ihren Eltern haben?
  • Können Sie Ihren Eltern gegenüber ‚erwachsen‘ auftreten?
  • Oder ‚schrumpfen‘ Sie immer wieder in deren Gegenwart in Ihr Jugend- oder Kindesalter? Letzteres können Sie u.a. daran merken, dass Sie sich ihnen gegenüber im wahrsten Sinne des Wortes klein fühlen, dass sie immer wieder dazu neigen gegenüber Ihren Eltern widerwillig nachzugeben, wenn diese einen Wunsch äußern oder dass Sie wiederholt gegen sie rebellieren.

Die GFK bietet für alle, die sich im Kontakt zu den eigenen Eltern alter Muster entledigen wollen, viele wertvolle Werkzeuge an. An diesem Seminar, können Sie herausfinden, was Sie an Ihrem Verhalten ab sofort ändern können, um auf lange Sicht eine deutliche Verbesserung in der Beziehung zu Ihren Eltern zu erreichen. Sobald Sie im weiteren Verlauf eine konkrete Vorstellung in der Hinsicht entwickelt haben, ist es wahrscheinlich, dass Sie genau die Ängste deutlich verspüren werden, die in Ihrer Beziehung zu Ihren Eltern schon seit zig Jahren bedeutsam sind und die Sie wahrscheinlich nur allzugerne verdrängen. Auf behutsame Weise werden alle Ängste, die die Teilnehmenden im Zuge dessen verspüren, regelrecht willkommen geheißen. Zugleich wird eine Portion Realitätssinn helfen solche Ängste im Zaum zu halten, denn: Sie sind als erwachsene Person heute gegenüber Ihren Eltern in einer ganz anderen Lage als Sie es im Kindes- und Jugendalter waren.
Auf das hoffentlich alle Teilnehmende nach dem Seminar in der Lage sind, die anvisierten Änderungen in Ihrem Verhalten schon bei der nächsten Gelegenheit umzusetzen.

Kosten: 80 €
Anmeldeschluss: 9. Februar

Konstruktiv Rückmeldungen geben auf Basis der vier Schritte nach Marshall Rosenberg – GFK‑Kurz‑Einführung

18. Februar, 16:00 bis 18:00 Uhr, via Video-Konferenz

Für Tätige in Schulen

Die Art und Weise wie Schülerinnen und Schüler Rückmeldungen erhalten, hat Auswirkungen auf ihr Selbstwertgefühl, ihre Motivation und ihr Verhalten. Deshalb ist die Fähigkeit konstruktiv Rückmeldung zu geben von zentraler Bedeutung für ein lernförderliches Unterrichtsklima.

In dieser E-Session lernen Sie das kompakte Vier-Schritte-Modell nach Marshall Rosenberg kennen. Dieses unterstützt Sie dabei, Rückmeldungen zu geben, die

  • keine Vorwürfe beinhalten,
  • keinen belehrenden oder moralisierenden Charakter haben,
  • nicht darauf abzielen Schuld- oder Schamgefühle zu wecken,

sondern stattdessen spezifisch ausdrücken, was mit ihnen bezweckt und welche Veränderungen damit angestrebt werden.

Sie haben dabei die Gelegenheit an eigenen Fällen zu üben bzw. nachzuvollziehen.

Kosten: keine!

Respektvoll und wertschätzend mit Kindern leben – GFK‑Einführung

20. Februar, 10:00 bis 18:00 Uhr, via Video-Konferenz

Für Erzieher*innen, Tagespflegepersonen, Lehrkräfte und Eltern

Sind sie es leid sich als Erzieherin, Erzieher, als Tagespflegeperson, als Lehrkraft oder Eltern immer wieder so stark um die Korrektur schlechten Benehmens von Kindern zu kümmern? Möchten Sie neue Wege finden Ihr erzieherisches Potenzial optimal zu erschließen? Möchten Sie eine Atmosphäre schaffen, die auf gegenseitigem Respekt, Wertschätzung, emotionaler Sicherheit und positiver, offener Kommunikation basiert? Auf der Grundlage des Kommunikationsmodells nach Dr. Marschall B. Rosenberg lernen Sie in vier konkreten Schritten bei diesem Seminar, wie es möglich ist:

  • sich so auszudrücken, dass die Wahrscheinlichkeit beträchtlich steigt, dass Erwachsene von Kindern in Ihren Anliegen gehört werden,
  • hinter ‚schwierigem‘ Verhalten von Kindern deren Anliegen herauszulesen und Wege zu finden, wie deren Anliegen und die der Erwachsenen gleichermaßen berücksichtigt werden können,
  • mit Meinungsverschiedenheiten ‚vorbildlich‘ umgehen zu können,
  • Kinder zu einem Sozialverhalten anzuleiten, dass ‚von Herzen kommt‘, d.h. die Kinder verhalten sich so, weil sie es von sich aus wirklich tun wollen und nicht nur deswegen, weil es von ihnen erwartet wird oder sie Strafen vermeiden wollen,
  • Kindern immer wieder auf eine Weise, durch die der Kontakt untereinander nicht beeinträchtigt wird, deutlich zu machen, dass andere genauso Bedürfnisse haben wie sie,
  • konstruktiver mit eigenem emotionalen Stress in Konflikten mit Kindern umzugehen, um dadurch seltener Gefahr zu laufen, dabei Dinge zu tun oder zu sagen, die der Qualität der Beziehung zu den Kindern schaden können.

Während der Fortbildung wechseln sich Gespräch, Wissensvermittlung und Kommunikationsübungen mit eigenen Beispielen ab, so dass Sie für eine spätere Anwendung der Inhalte im eigenen Alltag gerüstet sind.

Kosten: 50 €

„Nein“, mir und dir zuliebe! – GFK‑Vertiefung

21. Februar, 10:00 bis 18:00 Uhr, via Video-Konferenz oder in der Hohenstaufenstraße 10, Koblenz

Für alle, die an mindestens einem ganztägigen GFK-Trainingstag teilgenommen haben

In Ihrem Arbeitsalltag haben Sie tagtäglich immer wieder zu entscheiden, ob Sie auf ein Anliegen von anderen direkt eingehen, ob Sie dies auf einen anderen Zeitpunkt verschieben oder ob Sie es ablehnen darauf einzugehen. Verkürzt gesagt, haben Sie immer wieder zwischen einem „Ja“, einem „Ja, aber später“ und einem „Nein“ zu wählen.

Während das „Ja“ sagen leicht geht, ist ein „Ja, aber später“ und erst recht ein „Nein“ oftmals die Einleitung in einen unterschwelligen oder offenen Konflikt mit Ihrem jeweiligen Gegenüber. Es rächt sich auf mehreren Ebenen, wenn Sie solche Konflikte vermeiden, indem Sie „Ja“ sagen, obwohl Sie einen inneren Widerstand dagegen verspüren. Unter anderem bringt jedes widerwillig gegebene „Ja“ Sie einen Schritt näher in Richtung Überforderung.

Damit dies nicht passiert, können Sie bei dieser Fortbildung auf Basis der Arbeiten von Marshall Rosenberg lernen

  • was Sie bisher immer wieder davon abgehalten hat, sich das „Ja, aber später“ und das „Nein“ in bestimmten Situationen bei Bedarf zu erlauben und was Sie dagegen unternehmen können,
  • bewusster abzuwägen, was Sie mit Ihren jeweiligen Entscheidungen riskieren und was Sie durch diese gewinnen,
  • genau zu unterscheiden zwischen tatsächlichen und vermeintlichen Risiken diesbezüglich, womit Sie zugleich Ihre Ängste in Bezug auf Konflikte mit anderen zunehmend in den Griff bekommen können, damit Sie immer weniger Gefahr laufen gegen Ihren Willen nachzugeben,
  • Ihre inneren Widerstände möglichst frühzeitig wahrzunehmen und
  • diese souverän so zu kommunizieren, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass andere Ihre Entscheidung verstehen und akzeptieren,
  • bei Ihrer Entscheidung zu bleiben, selbst wenn Sie damit auf erheblichen Widerstand stoßen sollten.

Während der Fortbildung wechseln sich Gespräch, Wissensvermittlung, Kommunikationsübungen und Rollenspiele mit eigenen Beispielen ab, so dass Sie für eine spätere Anwendung der Inhalte im eigenen Alltag gerüstet sind.

Kosten: 80 €
Anmeldeschluss: 19. Februar

Dialog mit Andersdenkenden

23. und 24. Februar, jeweils 9:00 bis 17:00 Uhr, via Video-Konferenz

Für alle

Andersdenkende haben die starke Neigung, sich aus dem Weg zu gehen. Das ist verständlich, da keine der beiden Seiten erwartet, dass eine Auseinandersetzung miteinander in irgendeiner Weise konstruktiv wird. Nur: Wer Andersdenkenden aus dem Weg geht, kann keinen Einfluss auf deren Einstellungen ausüben. Und genauso ist es bei denjenigen, die zwar die Begegnung suchen, aber nur auf Konfrontation aus sind.

Einfluss auf die Einstellungen anderer kann man nicht erzwingen, man kann ihn sich aber ‚verdienen‘, indem man sich aufrichtig bemüht, Dialoge auf einem bestimmten Niveau zu führen. Doch Vorsicht: Dieses Niveau wird nicht dadurch erreicht, dass Menschen abwechselnd Monologe halten. Es wird hingegen vor allem dadurch bestimmt, wie groß die Bereitschaft und Fähigkeit mindestens einer der beteiligten Personen ist, die Meinungen anderer umfassend verstehen zu wollen.

Es ist möglich ein solch umfassendes Verständnis für die Meinungen andere zu entwickeln, auch dann, wenn diese Meinungen ganz entschieden abgelehnt werden. Es braucht allerdings eine ganze Reihe von Teilfähigkeiten dazu.

Bei diesem Seminar werden auf Basis der Arbeiten von Marshall Rosenberg konkret umsetzbare Schritte aufgezeigt, durch welche die Teilnehmenden diese Teilfähigkeiten in verschiedenen Formaten trainieren können.

Und sie können dabei am eigenen Leib erleben: Sobald eine andere Person in einem Dialog mit mir umfassendes Verständnis für meine vorgebrachte Meinung aufbringt, bin ich weitaus offener dafür, mich mit ihrer Meinung auseinander zu setzen und meine Einstellung zumindest zu überdenken! Und dies passiert auch dann, wenn die Meinungen beider am Dialog Beteiligten himmelweit auseinanderliegen.

Co-Leitung: Sophia Kumpmann, Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation (CNVC)

Kosten: 
160 € bei einem monatlichen Einkommen von weniger als 1300 €
195 € bei mehr als 1300 € und weniger als 1800 €
240 € bei mehr als 1800 €
Auf Anfrage können Menschen, die sich für den Klimaschutz engagieren, statt einem dieser Beträge einen Betrag in frei gewählter Höhe zahlen.

Dialog mit Andersdenkenden – die Fortsetzung

25. Februar, 9:00 bis 17:00 Uhr, via Video-Konferenz

Für alle, die bereits vor mindestens sechs Wochen an dem zweitägigen Seminar „Dialog mit Andersdenkenden“ teilgenommen haben

2019 und 2020 haben wir, Sophia Kumpmann und Jochen Hiester, das Seminar „Dialog mit Andersdenkenden“ einige Male in Berlin angeboten. Dadurch kam die Idee auf, für alle, die bei irgendeinem gleichnamigen Seminar bislang teilgenommen haben, eine Fortsetzung anzubieten.

Die Zielsetzung bei dieser Fortsetzung ist die gleiche wie zuvor. Von der Auswahl der Übungen wird auf dem aufgebaut werden, was die Teilnehmenden allesamt schon erlebt haben, denn alle „Dialog mit Andersdenkenden“-Seminare hatten bislang immer den gleichen Ablauf. Es wird vor allem reflektiert werden über das bisher Umgesetzte und geübt, geübt, geübt!

Co-Leitung: Sophia Kumpmann, Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation (CNVC)

Kosten: 95 €. Auf Anfrage können Menschen, die sich für den Klimaschutz engagieren, statt einem dieser Beträge einen Betrag in frei gewählter Höhe zahlen.

Abenteuer Ehrlichkeit – GFK-Einführung

27. Februar, 10:00 bis 17:00 Uhr, via Video-Konferenz

Für alle

Das Verhalten anderer Menschen uns gegenüber hat beständig große Auswirkungen auf unsere Lebenszufriedenheit. Daher hängt ein Mehr an Lebenszufriedenheit maßgeblich mit unserer Fähigkeit zusammen anderen Menschen auf konstruktive Art und Weise Rückmeldung zu geben, inwiefern deren verschiedene Verhaltensweisen unser Leben beeinträchtigen oder bereichern. Die weniger konstruktiven Arten Rückmeldung zu geben sind hinlänglich bekannt:

  • Den eigenen Ärger so lange runterschlucken und gar nichts sagen, bis man plötzlich damit herausplatzt.
  • Eine Kombination aus Schmollen und Sticheln.
  • Die vorgesehene Rückmeldung bis zur Unkenntlichkeit weichgespült ausdrücken. (Solche Rückmeldungen tun zwar keinem weh, sie zeigen allerdings auch oftmals nicht die gewünschte Wirkung.)
  • Sich zwar frühzeitig offen und ehrlich anderen mitteilen, allerdings auf eine Art, auf die andere sehr wahrscheinlich mit Vorwürfen, Rückzug oder Ignoranz reagieren werden.

Bei dieser Fortbildung werden Sie lernen gemäß des Kommunikations- und Konfliktlösungsmodells nach Marshall Rosenberg anderen Menschen offen und ehrlich Rückmeldungen zu geben. Und Sie werden dabei am eigenen Leib erleben können, dass bei solchen Rückmeldungen die Chancen beträchtlich höher sind, dass so Angesprochene bereit sind, die Bedürfnisse der rückmeldenden Person weitaus mehr zu berücksichtigen als Sie es wahrscheinlich gewohnt sind.

Kosten: 39 €

Konflikte innerhalb des eigenen Teams nachhaltig klären – GFK‑Vertiefung

6. März, 10:00 bis 18:00 Uhr, via Video-Konferenz

Für alle, die an mindestens einem ganztägigen GFK-Trainingstag teilgenommen haben

In Teams kommt es immer wieder mal vor, dass

  • einzelne oder mehrere Personen von anderen gemieden werden,
  • diese sich aus vielem heraushalten,
  • andere im Team sich weigern mit diesen zusammen Aufgaben auszuführen,
  • Kommentare über anwesende Personen abgegeben werden oder es hinten rum gelästert wird,
  • verletzende Kritik vorschnell, Wertschätzung dagegen nur selten ausgedrückt wird oder dass
  • offenes Konkurrenzdenken untereinander besteht.

Symptomen wie diesen liegen in der Regel Konflikte innerhalb des Teams zugrunde, die oft schon lange schwelen. Solche Konflikte binden Kraft, untergraben die emotionale Sicherheit aller und erzeugen zudem oft Folgekonflikte. Letztere sind sehr häufig mit ein Grund dafür, dass Teamsitzungen und sonstige Besprechungen zäh und wenig ergiebig verlaufen.

Anhand von Beispielen der Teilnehmenden wird bei diesem Seminar eingehend aufgezeigt und geübt, wie solche Konflikte nachhaltig geklärt werden können. Zugleich wird gemeinsam erforscht, warum manche Teams sich in Bezug auf ihre interne Konfliktklärung oft nur langsam bis gar nicht weiterentwickeln. Die Teilnehmenden werden im Zuge dessen angeregt, sich damit auseinander zu setzen, inwiefern sie selbst zur Aufrechterhaltung der aktuellen Konfliktkultur im eigenen Team beitragen und welche Möglichkeiten sie bislang nicht nutzen, um eine Veränderung der Konfliktkultur zu unterstützen. Darüber hinaus wird es darum gehen

  • Projektionen bei sich und anderen aufzudecken,
  • mit bereits verfestigten Feindbildern konstruktiv umzugehen,
  • Menschen, die bislang nicht bereit sind, einen Konflikt gegenüber der Person anzusprechen, die es betrifft, zu unterstützen, ihre Widerstände gegen das Offenlegen des Konfliktes genauer zu erforschen,
  • Konflikte zu klären, bei denen die Konfliktbeteiligten auf unterschiedlichen Hierarchiestufen stehen,
  • mit verschobenen Konflikten konstruktiv umzugehen. So werden in der Organisationsentwicklung Konflikte bezeichnet, die auf einer höheren Hierarchiestufe entstanden sind über das Delegieren von Aufgaben bei einer tieferen Hierarchiestufe gelandet sind.

Kosten: 80 €
Anmeldeschluss: 4. März

Zugewandt, einfühlsam und unparteiisch – GFK‑Vertiefung

14. März, 10:00 bis 18:00 Uhr, via Video-Konferenz

Für alle, die an mindestens einem ganztägigen GFK-Trainingstag teilgenommen haben

Diese Fortbildung richtet sich an alle, die in ihrem Alltag, entweder in Ihrer Berufsrolle, in ihrem ehrenamtlichen Engagement oder als Eltern mit Konflikten zu tun haben, die zwischen Kindern und Jugendlichen, auftauchen und die sie schlichten wollen.

Wenn Konflikte zwischen Kindern oder Jugendlichen zu eskalieren drohen und Sie eingreifen wollen, um zu einer nachhaltigen Lösung dieser Konflikte beizutragen, hängen Ihre Erfolgschancen von mehreren Faktoren ab:

  • Wie sehr werden Sie von den Konfliktbeteiligten als zugewandt, einfühlsam und unparteiisch erlebt?
  • Wie weit können Sie die Konfliktbeteiligten davon abbringen sich gegenseitig zu beschuldigen?
  • In welchem Maße gelingt es Ihnen einen Rahmen zu schaffen, in dem die Konfliktbeteiligten bereit sind ihre aktuellen Gefühle und Bedürfnisse möglichst vollständig auszudrücken und sich gegenseitig zuzuhören?
  • Gelingt es Ihnen jemanden auf wohlwollende Weise zu einer weiteren Kooperation zu bewegen, falls dieser gerade „zu“ macht?

Zu diesen Faktoren werden Ihnen auf Basis der Arbeiten von Marshall Rosenberg eine Fülle an Anregungen hinsichtlich der Gesprächsführung und der Gestaltung des Rahmens während einer Konfliktvermittlung zwischen Kindern und Jugendlichen gegeben.

Kosten: 80 €
Anmeldeschluss: 9. März

Bonner GFK-Tag online

21. März, 10:00 bis 18:00 Uhr, via Video-Konferenz

Für alle

Teilnehmende können bis zu drei Workshops aus einem Pool von zwölf Workshops zwölf verschiedener GFK-Trainer*innen wählen.

1. Einheit

  • Die Guten ins Töpfchen …. die Schlechten ins Kröpfchen? (Nils Zierath)
  • Selbstfürsorge als Quelle der Kraft im Alltag (Linda Mentner)
  • Augenhöhe – Bedürfnis oder Hirngespinst? (Anja Ufermann)
  • Nett, aber tot. Wie wir mit radikaler Ehrlichkeit lebendige Beziehungen gestalten können (Jasmin Benser)

2. Einheit

  • Die Kunst des Zuhörens – gerade in schwierigen Situationen (Sonja Nowakowski)
  • Konflikten durch Mediation auf die Schliche kommen! (Lydia Kaiser)
  • Bedürfnissen auf die Spur kommen – ein praktisches Training (Verena Ohn)
  • Gefühlsmanagement am Arbeitsplatz: Handlungsfähig bleiben trotz Emotionalität (Andrea Mergel)

3. Einheit

  • In der Schublade sitzen: wie sich Introversion und Extroversion ergänzen. (Markus Rossmann)
  • „Eine Gelegenheit, ins Zentrum des eigenen Herzens zu fallen“ (Tonja Christ)
  • „Denkst du noch oder fühlst du schon?“ (Jochen Hiester)
  • Zeit für mich – erfüllte Bedürfnisse spüren (Tanja Bunzel)

Kosten: 25 €

Weitere Infos zu den Workshops und Anmeldung über: https://www.gfktagbonn.de/programm-2021/

Dialog mit Andersdenkenden

9. April, 18:00 Uhr, bis 11. April, 14:00 bis 17:00 Uhr, Akademie Biggesee Attendorn bei Olpe, ggf. via Video-Konferenz wegen Lockdown

Für alle

Andersdenkende haben die starke Neigung, sich aus dem Weg zu gehen. Das ist verständlich, da keine der beiden Seiten erwartet, dass eine Auseinandersetzung miteinander in irgendeiner Weise konstruktiv wird. Nur: Wer Andersdenkenden aus dem Weg geht, kann keinen Einfluss auf deren Einstellungen ausüben. Und genauso ist es bei denjenigen, die zwar die Begegnung suchen, aber nur auf Konfrontation aus sind.

Einfluss auf die Einstellungen anderer kann man nicht erzwingen, man kann ihn sich aber ‚verdienen‘, indem man sich aufrichtig bemüht, Dialoge auf einem bestimmten Niveau zu führen. Doch Vorsicht: Dieses Niveau wird nicht dadurch erreicht, dass Menschen abwechselnd Monologe halten. Es wird hingegen vor allem dadurch bestimmt, wie groß die Bereitschaft und Fähigkeit mindestens einer der beteiligten Personen ist, die Meinungen anderer umfassend verstehen zu wollen.

Es ist möglich ein solch umfassendes Verständnis für die Meinungen andere zu entwickeln, auch dann, wenn diese Meinungen ganz entschieden abgelehnt werden. Es braucht allerdings eine ganze Reihe von Teilfähigkeiten dazu.

Bei diesem Seminar werden auf Basis der Arbeiten von Marshall Rosenberg konkret umsetzbare Schritte aufgezeigt, durch welche die Teilnehmenden diese Teilfähigkeiten in verschiedenen Formaten trainieren können.

Und sie können dabei am eigenen Leib erleben: Sobald eine andere Person in einem Dialog mit mir umfassendes Verständnis für meine vorgebrachte Meinung aufbringt, bin ich weitaus offener dafür, mich mit ihrer Meinung auseinander zu setzen und meine Einstellung zumindest zu überdenken! Und dies passiert auch dann, wenn die Meinungen beider am Dialog Beteiligten himmelweit auseinanderliegen.

Dieses Seminar wird gefördert aus Mitteln der politischen Bildung.

Kosten:
Wenn die Veranstaltung als Präsenz-Veranstaltung stattfinden darf: 105 €, Verpflegung und Unterkunft im Zweibettzimmer sind dabei inklusive, Einzelzimmerzuschlag 18 €. Wenn die Veranstaltung nur per Video-Konferenz stattfinden darf, die Kosten bitte erfragen.

Stellvertrende Einfühlung, Dienerarbeit und Arbeit mit dem inneren Kind – Seminar für GFK‑Fortgeschrittene

16. April, 18:00 Uhr, bis 18. April, 15:00 Uhr, via Video-Konferenz oder Hohenstaufenstraße 10, Koblenz

Für alle, die an mindestens zehn GFK-Trainingstagen teilgenommen haben

Die meisten Menschen, die Marshall Rosenberg in mehrtägigen Trainings noch live erlebt haben oder Videoaufnahmen von solchen Trainings kennen, sind besonders davon begeistert, wie er einzelne Menschen in teilweise sehr tief gehenden Prozessen begleitet hat. Und neben den Formaten, für die sich im deutschsprechenden Raum der Begriff „stellvertretende Einfühlung“ etabliert hat, haben weitere Trainerinnen und Trainer, die die GFK seit vielen Jahren an andere weitergeben, andere Formate auf Basis der GFK entwickelt, die ähnliche Prozesse ermöglichen, allen voran die Dienerarbeit (= Auseinandersetzung mit Glaubenssätzen) und die Arbeit mit dem inneren Kind.   
Alle drei Formate dienen unter anderem dazu

  • psychische Blockaden zu überwinden,
  • die Freiheit zu erlangen aus altbekannten hartnäckigen Verhaltensmustern auszusteigen und
  • mit Vergangenem Frieden zu schließen.

Ich selbst wende diese drei Formate sehr häufig bei Einzelcoachings an. Bei diesem Wochenende werden die drei Formate vorgestellt, demonstriert und angepasst an die Fähigkeiten der Teilnehmenden in überschaubaren Portionen geübt. Darüber hinaus wird es eine Fülle von Anregungen geben, die die Begleitung von Menschen auf Basis der GFK betreffen.

Kosten: 200 €
Anmeldeschluss: 11. April

Intimität & Verlangen in langfristigen Liebesbeziehungen 1 – Seminar auf Basis der Arbeiten von Marshall Rosenberg und David Schnarch

1. Mai, 10:00 bis 18:00 Uhr, via Video-Konferenz oder in der Hohenstaufenstraße 10, Koblenz

Für Paare

In langfristigen Liebesbeziehungen verändern sich kontinuierlich die Kommunikation zwischen den Liebespartnern, das Ausmaß an Intimität, das sie bereit sind zuzulassen und ihr Verlangen nach einander. Der weit verbreiteten Einschätzung, dass all dies quasi automatisch während langfristigen Liebesbeziehungen den Bach runtergeht, gilt es heftig zu widersprechen. Laut David Schnarch, einem der aktuell weltweit populärsten Paar- und Sexualtherapeuten, gilt vielmehr: Menschen, die sich auf langfristige Liebesbeziehungen einlassen, werden zwangsläufig mit einer ganzen Reihe von Entwicklungsaufgaben konfrontiert. Die Qualität ihrer Liebesbeziehung steigt oder sinkt, je nachdem, ob sie bereit sind, sich den jeweils anstehenden Entwicklungsaufgaben zu stellen oder nicht.

Eine jede Entwicklungsaufgabe beinhaltet für die Person, für die sie ansteht, immer einen inneren Konflikt. Sie will zwei ihrer Interessen gleichermaßen nachkommen, findet aber – aufgrund ihrer bisher nicht erfolgten Entwicklung – bislang immer nur Lösungen, bei der sie, um einem Interesse nachzukommen, das andere opfern müsste.

Anhand konkreten Beispielen der Teilnehmenden und der Seminarleitenden wird

  • die Bandbreite an Entwicklungsaufgaben, die langfristige Liebesbeziehungen bereit halten, aufgezeigt,
  • exemplarisch erarbeitet, welche konkreten machbaren Schritte es zum Meistern bestimmter Entwicklungsaufgaben und der zugrunde liegenden inneren Konflikte braucht,
  • uns im Perspektivenwechsel üben, um herausfinden, welche Auswirkungen das Angehen oder Vermeiden einer Entwicklungsaufgabe auf den Partner hat,
  • deutlich werden, weshalb es nie stimmt, dass ein Partner alleine die Verantwortung für einen Entwicklungsstillstand in der Liebesbeziehung trägt.

Co-Leitung: Gabriele Hiester, meine Liebste

Kosten: 150 € pro Paar
Anmeldeschluss: 26. April

Intimität & Verlangen in langfristigen Liebesbeziehungen 2 – Fortsetzung zum Vortag bzw. Vertiefung zum gleichnamigen Seminar

2. Mai, 10:00 bis 18:00 Uhr, via Video-Konferenz oder in der Hohenstaufenstraße 10, Koblenz

Für Paare, die am Vortag oder einem entsprechenden früheren Seminar teilgenommen hatten

Sowohl für die Teilnehmenden des Vortages, als auch alle, die schon mal in der Vergangenheit an einem Seminar von uns mit dem Titel „Kommunikation, Intimität und Verlangen in langfristigen Liebesbeziehungen 1“ teilgenommen haben, ist dieser Seminartag gedacht. Mit den Entwicklungsaufgaben in Liebesbeziehungen könne man sich sicherlich einige Tage lang sinnvoll beschäftigen. Daher halten wir es für angebracht, wenigstens eine eintägige Fortsetzung zu diesem Thema anzusetzen.

Für frühere Teilnehmende können wir versichern, dass wir neu gemachte Entdeckungen zum Thema Liebesbeziehungen in diesen Tag integrieren werden.

Co-Leitung: Gabriele Hiester, meine Liebste

Kosten: 150 € pro Paar.
Bei Belegung dieses Seminars und des Seminars am Vortag gewähren wir einen Rabatt von 50 € pro Paar.
Anmeldeschluss: 27. April

Konflikte kompetent lösen nach Marshall Rosenberg – GFK‑Einführung

30. Mai, 10:00 bis 17:00 Uhr, Hauptstraße 45, Hettenleidelheim, ggf. via Video-Konferenz wegen Lockdown

Für alle

Konflikte jeglicher Art sind sicherlich eine ständig wiederkehrende Herausforderung in Ihrem Alltag. Ungelöste Konflikte binden Kraft, kosten Zeit und oftmals auch Nerven. Es lohnt sich also sich darin fit zu machen wie Sie dazu beitragen können, dass Konflikte effektiv und nachhaltig gelöst werden. Anhand von Konfliktbeispielen aus Ihrem Alltag wird bei diesem Seminar das Konfliktlösungsmodell von Marshall Rosenberg auf lebendige und praxisnahe Weise vermittelt und dessen Anwendung geübt werden. Dieses Modell legt denen, die es anwenden, nahe, in Konflikten Ihr Hauptaugenmerk zunächst auf die Beziehungsebene zu richten. Denn wenn es gelingt, dass zwischen den Konfliktbeteiligten ein guter Draht bzw. eine bestimmte Qualität der Verbindung hergestellt und beibehalten werden kann, ergeben sich Konfliktlösungen auf der Sachebene oft nahezu von alleine. So bekommen alle Konfliktbeteiligte das, was sie brauchen.

Um dies zu erreichen, liefert das Modell mittels vier konkreten Schritten die dazu notwendige Orientierung.

Diese lassen sich in jeglichen Situationen von den Anwendenden wie eine Art Kompass nutzen, mit dem sie jederzeit ihre Haltung überprüfen und womöglich korrigieren können, mit der Sie anderen Menschen gegenübertreten. Im Zuge dessen lernen Sie zudem wie es möglich ist

  • eigenen Ärger anderen gegenüber aufrichtig mitzuteilen – ohne dass es verletzend klingt,
  • Kritik und Vorwürfe anderer zu hören – ohne diese persönlich zu nehmen,
  • sich für eigene Anliegen kraftvoll einzusetzen – ohne auf Dominanzgebaren oder weniger offensichtliche Formen der Manipulation zurückzugreifen,
  • die Chancen zu erhöhen, dass andere bereit sind Ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen,
  • in Konflikten und auch sonst, wenn starker Stress auf Sie einwirkt, Ihren Werten treu zu bleiben in der Art und Weise wie Sie mit anderen umgehen.

Kosten: 65 €