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„Ich kann jeden Augenblick entscheiden,
ob ich Recht behalten, etwas aushalten, alles beim Alten lassen
oder
ob ich meine Bedürfnisse ernst nehmen will und mich selbst o.k. finden möchte.“

Marshall Rosenberg

Warum „gewaltfrei“?

Meine Angebote basieren allesamt auf der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg.
Die Gewaltfreie Kommunikation ist ein Modell zur Kommunikation und Konfliktbearbeitung, welches die Anwendenden darin unterstützen kann dem Ideal einer gewaltfreien geistigen Haltung sich selbst und anderen gegenüber näher zu kommen.
Rosenberg fasste Gewaltfreiheit wie Mahatma Gandhi auf. Gandhi hatte festgestellt, dass sich unsere natürliche Fähigkeit zum Mitgefühl mit anderen automatisch wieder entfaltet, sobald wir es schaffen, dass die Gewalt in unserem Inneren nachlässt. In diesem Sinn nannte Marshall Rosenberg seine Methode gewaltfrei. Denn sie kann dazu uns befähigen, dass wir die Gewalt in unserem Inneren wieder verlernen.

Termine

Wie Machtspielchen und andere Nachteile der üblichen Entscheidungsverfahren überwunden werden können

12. Juli, 10:00 bis 18:00 Uhr, Hohenstaufenstraße 10, Koblenz

Für alle

Menschen, die zusammen im Team arbeiten – ob im Beruf, im Rahmen ihres zivilgesellschaftlichen Engagements oder in einem Verein – sowie alle, die zusammenwohnen – ob in einer Familie oder einer Wohngemeinschaft – haben ständig gemeinsam Entscheidungen zu treffen. Die Ergebnisse solcher Entscheidungen haben oft erhebliche Auswirkungen auf das zwischenmenschliche Klima untereinander.

Was vielen Menschen nicht klar ist: Welches Entscheidungsverfahren sie verwenden, um eine Entscheidung zu treffen, hat ebenfalls erhebliche Auswirkungen auf das Ergebnis. Die Auseinandersetzung mit Entscheidungs­verfahren kann daher ein wichtiger Schlüssel sein, um zu verstehen, warum ein zwischenmenschliches Klima in einer Gruppe womöglich seit Jahren weitaus ungemütlicher ist, als man gerne hätte und wie sich dies ändern lässt.

Entscheidungen per Mehrheitsentscheidung herbeizuführen ist zwar leicht und schnell umsetzbar, führt aber nicht selten zu erheblichem Frust bei denjenigen, die überstimmt werden. Dies gilt insbesondere, wenn die gleichen Personen mehrfach in Folge überstimmt werden. Mehrheitsentscheidungen fördern zudem Machtspielchen, die Bildung von Lagern innerhalb einer Gruppe und das Schließen von faulen Kompromissen, da beides bisweilen als unvermeidbar angesehen wird, um eine gewünschte Mehrheit zu erreichen.

Um eine Entscheidung im Konsens herbeizuführen werden einige kommunikative Fähigkeiten gebraucht. Aber selbst wenn diese ausreichend vorhanden sind, ist offen, wie lange es dauert, bis dass ein Konsens erreicht wird. Oftmals dauert eine Konsensfindung weitaus länger als es den meisten recht ist, weshalb auch hier Frust droht. Und auch hierbei drohen Machtspielchen, denn eine einzelne Person kann mit einem Veto eine Entscheidung blockieren.

Um die Vorteile beider Verfahren zu erhalten und deren Nachteile zu überwinden, gibt es ein Ent­scheidungsverfahren, welches systemisches Konsensieren genannt wird. Es kann nahezu so schnell durchgeführt werden wie eine Mehrheitsentscheidung. Lediglich die Auswertung in diesem Verfahren bedarf eines etwas größeren Berechnungsaufwandes.

In diesem Seminar werden die Grundlagen zum systemischen Konsensieren vermittelt, so dass die Teil­nehmenden dieses Verfahren bei künftigen Entscheidungen, in den Gruppen, in denen sie Mitglied sind, selbst einsetzen können.

Kosten: 80 €

Anmeldeschluss: 6. Juli

Respektvoll und wertschätzend mit Kindern kommunizieren 1 – Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation

29. August, 10:00 bis 17:00 Uhr, im Familientreff des Kinderschutzbundes, Hauptstr. 12, Bad Breisig

Für ErzieherInnen, Tagespflegepersonen, Lehrkräfte und Eltern

Sind sie es leid sich als Erzieherin, Erzieher, als Tagespflegeperson, als Lehrkraft oder Eltern immer wieder so stark um die Korrektur schlechten Benehmens von Kindern zu kümmern? Möchten Sie neue Wege finden Ihr erzieherisches Potenzial optimal zu erschließen? Möchten Sie eine Atmosphäre schaffen, die auf gegenseitigem Respekt, Wertschätzung, emotionaler Sicherheit und positiver, offener Kommunikation basiert? Auf der Grundlage des Kommunikationsmodells nach Dr. Marschall B. Rosenberg lernen Sie in vier konkreten Schritten bei diesem Seminar, wie es möglich ist:

  • sich so auszudrücken, dass die Wahrscheinlichkeit beträchtlich steigt, dass Erwachsene von Kindern in Ihren Anliegen gehört werden,
  • hinter ‚schwierigem‘ Verhalten von Kindern deren Anliegen herauszulesen und Wege zu finden, wie deren Anliegen und die der Erwachsenen gleichermaßen berücksichtigt werden können,
  • mit Meinungsverschiedenheiten ‚vorbildlich‘ umgehen zu können,
  • Kinder zu einem Sozialverhalten anzuleiten, dass ‚von Herzen kommt‘, d.h. die Kinder verhalten sich so, weil sie es von sich aus wirklich tun wollen und nicht nur deswegen, weil es von ihnen erwartet wird oder sie Strafen vermeiden wollen,
  • Kindern immer wieder auf eine Weise, durch die der Kontakt untereinander nicht beeinträchtigt wird, deutlich zu machen, dass andere genau so Bedürfnisse haben wie sie,
  • konstruktiver mit eigenem emotionalen Stress in Konflikten mit Kindern umzugehen, um dadurch seltener Gefahr zu laufen, dabei Dinge zu tun oder zu sagen, die der Qualität der Beziehung zu den Kindern schaden können.

Während der Fortbildung wechseln sich Gespräch, Wissensvermittlung und Kommunikationsübungen mit eigenen Beispielen ab, so dass Sie für eine spätere Anwendung der Inhalte im eigenen Alltag gerüstet sind.

Kosten: 35 €

Respektvoll und wertschätzend mit Kindern kommunizieren 2 – Fortsetzung bzw. GFK-Vertiefung  

30. August, 10:00 bis 17:00 Uhr, im Familientreff des Kinderschutzbundes, Hauptstr. 12, Bad Breisig

Für alle, die an mindestens einem ganztägigen GFK-Trainingstag teilgenommen haben

Sowohl für die Teilnehmenden des Vortages, als auch alle, die schon mal in der Vergangenheit an einem ähnlichen Seminar teilgenommen haben, ist dieser Seminartag gedacht. Es werden die gleichen Ziele wie beim Tag zuvor verfolgt, allerdings gibt es weitere Möglichkeiten in die GFK einzusteigen, da bei allen Teilnehmenden die absoluten Grundlagen der GFK als bekannt vorausgesetzt werden können.

Es wird vor allem geübt, geübt, geübt werden.

Wünsche der Teilnehmenden hinsichtlich zu setzender Schwerpunkte sind mir sehr willkommen. An Übungsbeispielen wird es sicherlich nicht mangeln.

Kosten: 35 €

Worte können Fenster sein – oder Mauern – Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation

5. September, 10:00 bis 17:00 Uhr, Familienbildungsstätte Mayen

Für alle

Sowohl innerhalb der eigenen Familie, im Berufsleben als auch sonst werden Sie sicherlich schon häufig erlebt haben, dass die Art und Weise, wie Sie Ihre Anliegen kommunizieren, entscheidend dafür ist, ob andere bereitwillig auf Sie eingehen oder darauf mit Ignoranz, Rückzug oder Vorwürfen reagieren. Vielleicht haben Sie sich das Folgende auch schon gefragt:

Wie kann ich

  • meinen Ärger anderen gegenüber aufrichtig mitteilen – ohne dass es verletzend klingt?
  • Kritik und Vorwürfe anderer hören – ohne sie persönlich zu nehmen?
  • mich für meine Anliegen kraftvoll einsetzen – ohne auf Dominanzgebaren oder weniger offensichtliche Formen der Manipulation zurückzugreifen?
  • die Chancen erhöhen, dass andere bereit sind, meine Bedürfnisse ernst zu nehmen?
  • in Konflikten und auch sonst, wenn starker Stress auf mich einwirkt, meinen Werten treu bleiben in der Art und Weise wie ich mit anderen umgehe?

Bei diesem Seminar werden Sie dazu nicht altbekannte Kommunikationstipps untergejubelt bekommen, sondern die Anwendung des kompakten Vier-Schritte-Modells nach Marshall Rosenberg üben. Mittels diesem können Sie in künftigen Kommunikationssituationen immer wieder Ihre Haltung überprüfen und ggf. korrigieren, mit der Sie anderen Menschen gegenübertreten. Denn diese ist letztendlich entscheidet dafür, ob es gelingt, dass Worte zu Fenstern werden – und nicht zu Mauern.

Kosten: 35 €

Wünsch‘ dir was für deinen Schulalltag – GFK-Vertiefungswebinar

6. September, 9:00 bis 17:00 Uhr, via Video-Konferenz (ein Endgerät mit Mikrofon und Kamera ist notwendig)

Für Tätige in Schulen, die an mindestens einem ganztägigen GFK-Trainingstag teilgenommen haben

Die Corona-Pandemie hat es mit sich gebracht, dass ein hoher Anteil der Tätigen in Schulen gelernt haben, via Video-Konferenz miteinander und mit Ihren Schüler*innen zu arbeiten. Dies ermöglicht mir es jetzt ein Webinar (also ein Seminar via Video-Konferenz) für Tätige in Schulen anzubieten, was ich vor einigen Monaten noch als ein zum Scheitern verurteiltes Unterfangen eingestuft hätte.

Entgegen dem üblichen Vorgehen, dass in einem Webinar im Vorfeld die Inhalte feststehen, möchte ich hierbei den Teilnehmenden die Freiheit bieten, zu Beginn mitzubestimmen, anhand welcher Inhalte GFK geübt wird. Genauso verfahre ich seit vielen Jahren sehr erfolgreich in meinen beiden GFK-Übungsgruppen, die ich in Koblenz anbiete. Es fällt mir nicht nur leicht auf Zuruf zu den Wünschen der Teilnehmenden mir passgenaue Übungsformen aus dem Ärmel zu schütteln. Diese Art des Arbeitens liegt mir sogar sehr.

Ich will mit diesem Webinar einen Rahmen bieten, in dem die Teilnehmenden

  • alle Fragen besprechen können, die im Zusammenhang mit Ihrer Berufsrolle auftreten, und zwar unabhängig davon, welche Ebene diese Fragen betreffen (Schüler*innen, Eltern, Kollegium, Schulleitung, Schulbehörde),
  • ihr Handeln reflektieren und entwickeln,
  • aus eigenen Erfahrungen und denen anderer lernen,
  • Klarheit für sich gewinnen und emotionale Entlastung erfahren,
  • die eigene Standfestigkeit und Selbstfürsorge ausbauen,
  • Wege finden, wie sie ihren Arbeitsalltag mehr genießen können.

Wer skeptisch ist angesichts der Dauer des Webinars: Ich habe Möglichkeiten gefunden, wie sich ein Webinar fast so abwechslungsreich gestalten lässt, wie das bei meinen Präsenzseminaren der Fall ist. Es wird vier Einheiten zu je 90 Minuten geben (9:00 – 10:30 Uhr, 10:45 – 12:15, 13:45 – 15:15 und 15:30 – 17:00 Uhr). Dies wird hoffentlich allen ermöglichen gut die Konzentration bis zum Ende aufrechtzuhalten.

Da ich bislang in elf Bundesländern Fortbildungen für Schulkollegien gegeben habe, würde ich mich besonders freuen, auf diese Weise Menschen wiederzusehen, für die ein Seminarbesuch bei mir schlichtweg aufgrund der Entfernung keine Option ist.

Kosten: 80 €

Anmeldeschluss: 31. August

Dialog mit Andersdenkenden

12. und 13. September, jeweils 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Kulturfabrik Koblenz

Für alle

Andersdenkende haben die starke Neigung sich aus dem Weg zu gehen. Das ist verständlich, da ja beide Seiten nicht erwarten, dass eine Auseinandersetzung miteinander in irgendeiner Weise konstruktiv werden dürfte. Nur: Wer Andersdenkenden aus dem Weg geht, kann keinen Einfluss auf deren Einstellungen ausüben. Und genauso ist es, wer zwar die Begegnung sucht, aber nur auf Konfrontation aus ist.

Einfluss auf die Einstellungen anderer kann man nicht erzwingen, man kann sich solchen Einfluss höchstens ‚verdienen‘. Und zwar mit einer aufrichtigen Bereitschaft miteinander Dialoge auf einem bestimmten Niveau zu führen.

Wichtig dabei ist, dass dieses Niveau noch nicht erreicht ist, wenn Menschen abwechselnd einander Monologe halten! Das Niveau von Dialogen wird maßgeblich dadurch bestimmt, wie groß von mindestens eine der beteiligten Personen die Bereitschaft und Fähigkeit ist, die Meinungen anderer umfassend verstehen zu wollen.

Es ist möglich ein solch umfassendes Verständnis für die Meinungen andere zu entwickeln, auch dann, wenn diese Meinungen ganz entschieden abgelehnt werden. Es braucht aber eine ganze Reihe von Teilfähigkeiten dazu.

Bei diesem Seminar werden auf Basis der Arbeiten von Marshall Rosenberg konkret umsetzbare Schritte aufgezeigt, durch welche die Teilnehmenden diese Teilfähigkeiten in verschiedenen Formaten trainieren können.

Und sie können dabei am eigenen Leib erleben: Sobald eine andere Person in einem Dialog mit mir umfassendes Verständnis für meine vorgebrachte Meinung aufbringt, bin ich weitaus offener dafür, mich mit ihrer Meinung auseinander zu setzen und meine Einstellung zumindest zu überdenken! Und dies passiert auch dann, wenn die Meinungen beider am Dialog Beteiligten himmelweit auseinanderliegen.

Dieses Seminar wird gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben“.

Kosten: keine!

Im Schulalltag wertschätzend kommunizieren – GFK-Vertiefungsseminar

17. September, 9:30 bis 16:30 Uhr, Pädagogisches Landesinstitut Bad Kreuznach

Für Lehrkräfte der Sekundarstufe, die an mindestens einem ganztägigen GFK-Trainingstag teilgenommen haben

Konflikte jeglicher Art sind zweifellos ein Dauerthema in der Schule: Sowohl zwischen Schüler*innen, als auch zwischen diesen und ihren Lehrkräften; aber auch innerhalb des Kollegiums oder zwischen Lehrkräften und Eltern. Alleine um Zeit zu sparen und Nerven zu schonen, lohnt es sich, sich in diesem Bereich fit zu machen. Im Zentrum dieser Fortbildung steht eine praxisnahe Vertiefung der GFK.

Anhand der Wünsche der Teilnehmenden hinsichtlich des inhaltlichen Schwerpunktes wird die Anwendung des Ansatzes demonstriert und geübt. Außerdem wird aufgezeigt, wie Sie diesen Ansatz in den eigenen Schulalltag integrieren können.

Kosten:  keine!

Üben, üben, üben – GFK-Vertiefungsseminar

19. und 20. September, jeweils 10:00 bis 18:00 Uhr, Im Schildchen 19, Koblenz

Für alle, die an mindestens einem ganztägigen GFK-Trainingstag teilgenommen haben

Mit der Aneignung der Gewaltfreien Kommunikation ist es nicht viel anders, als ob wir dahin kommen wollen eine gänzlich neue Fremdsprache zu beherrschen. Deren Vokabeln und Grammatik zu verstehen bringt uns noch kaum nennenswerte Fortschritte in der Anwendung dieser im eigenen Alltag. Dafür braucht es leider einiges mehr, v.a. üben, üben, üben.

Wenn Ihnen – um im Bild zu bleiben – die vier Schritte der GFK Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte keine absoluten Fremdwörter mehr sind, sind Sie eingeladen ein ganzes Wochenende lang mit diesen in verschiedensten Übungsformen rumzuhantieren, auf dass sie Ihnen ein wenig mehr in Fleisch und Blut übergehen mögen.

Wünsche der Teilnehmenden hinsichtlich zu setzenden Schwerpunkten sind mir sehr willkommen. An Übungsbeispielen wird es sicherlich nicht mangeln, seien es Beispiele aus dem eigenen Alltag, der politischen oder der ehrenamtlichen Arbeit.

Falls jenseits dieser Wünsche noch Zeit ist, schlage ich vor einen Schwerpunkt auf das Geben von Einfühlung zu setzen, sprich der Kunst meinem Gegenüber unmissverständlich zu zeigen, dass ich wirklich daran interessiert bin zu erfahren, was in ihm gerade lebendig ist.

Kosten: 80 €

Anmeldeschluss: 13. September

Dialog mit Andersdenkenden

22. und 23. September, jeweils 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr, Am Tempelhofer Berg 7 d, 10965 Berlin-Kreuzberg

Für alle

Andersdenkende haben die starke Neigung sich aus dem Weg zu gehen. Das ist verständlich, da ja beide Seiten nicht erwarten, dass eine Auseinandersetzung miteinander in irgendeiner Weise konstruktiv werden dürfte. Nur: Wer Andersdenkenden aus dem Weg geht, kann keinen Einfluss auf deren Einstellungen ausüben. Und genauso ist es, wer zwar die Begegnung sucht, aber nur auf Konfrontation aus ist.

Einfluss auf die Einstellungen anderer kann man nicht erzwingen, man kann sich solchen Einfluss höchstens ‚verdienen‘. Und zwar mit einer aufrichtigen Bereitschaft miteinander Dialoge auf einem bestimmten Niveau zu führen.

Wichtig dabei ist, dass dieses Niveau noch nicht erreicht ist, wenn Menschen abwechselnd einander Monologe halten! Das Niveau von Dialogen wird maßgeblich dadurch bestimmt, wie groß von mindestens eine der beteiligten Personen die Bereitschaft und Fähigkeit ist, die Meinungen anderer umfassend verstehen zu wollen.

Es ist möglich ein solch umfassendes Verständnis für die Meinungen andere zu entwickeln, auch dann, wenn diese Meinungen ganz entschieden abgelehnt werden. Es braucht aber eine ganze Reihe von Teilfähigkeiten dazu.

Bei diesem Seminar werden auf Basis der Arbeiten von Marshall Rosenberg konkret umsetzbare Schritte aufgezeigt, durch welche die Teilnehmenden diese Teilfähigkeiten in verschiedenen Formaten trainieren können.

Und sie können dabei am eigenen Leib erleben: Sobald eine andere Person in einem Dialog mit mir umfassendes Verständnis für meine vorgebrachte Meinung aufbringt, bin ich weitaus offener dafür, mich mit ihrer Meinung auseinander zu setzen und meine Einstellung zumindest zu überdenken! Und dies passiert auch dann, wenn die Meinungen beider am Dialog Beteiligten himmelweit auseinanderliegen.

Dieses Seminar wird gefördert aus Mitteln der politischen Bildung.

Co-Leitung: Sophia Kumpmann Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation (CNVC)

Kosten: Eine Spende in frei zu wählender Höhe ist gewünscht.

Dialog mit Andersdenkenden – Die Fortsetzung

24. September, 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr, Am Tempelhofer Berg 7 d, 10965 Berlin-Kreuzberg

Für alle, die am 23. und 24. September oder einem entsprechenden Seminar schon mal teilgenommen hatten

Im Februar hatten wir, Sophia Kumpmann und Jochen Hiester, das Seminar „Dialog mit Andersdenkenden“ gleich zwei Mal hintereinander in Berlin angeboten, woran in der Summe 31 Personen teilgenommen hatten. Dadurch kam die Idee auf, für alle, die bei irgendeinem gleichnamigen Seminar bislang teilgenommen hatten, eine Fortsetzung anzubieten.

Es freut mich sehr, dass es gelungen ist dies zu realisieren. Die Zielsetzung bei dieser Fortsetzung ist die gleiche wie zuvor. Von der Auswahl der Übungen wird auf dem aufgebaut werden, was die Teilnehmenden allesamt schon erlebt haben, denn alle „Dialog mit Andersdenkenden“-Seminare hatten bislang den gleichen Ablauf. Es wird vor allem geübt, geübt, geübt werden.

Dieses Seminar wird gefördert aus Mitteln der politischen Bildung.

Co-Leitung: Sophia Kumpmann Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation (CNVC)

Kosten: Eine Spende in frei zu wählender Höhe ist gewünscht.

Konflikte als Kursleitung kompetent lösen nach Marshall Rosenberg –Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation

26. September, 10:00 bis 17:00 Uhr, Verband der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz, Mainz

Für alle, die Seminare oder Fortbildungen leiten oder dies in Zukunft tun wollen

Konflikte jeglicher Art sind sicherlich eine ständig wiederkehrende Herausforderung in der Kursarbeit. Anhand von Konfliktbeispielen aus Ihrer Kursarbeit wird bei diesem Seminar das Konfliktlösungsmodell von Marshall Rosenberg auf lebendige und praxisnahe Weise vermittelt und dessen Anwendung geübt werden. Dieses Modell legt denen, die es anwenden, nahe, in Konflikten Ihr Hauptaugenmerk zunächst auf die Beziehungsebene zu richten. Denn wenn es gelingt, dass zwischen den Konfliktbeteiligten ein guter Draht bzw. eine bestimmte Qualität der Verbindung hergestellt und beibehalten werden kann, ergeben sich Konfliktlösungen auf der Sachebene oft nahezu von alleine. So bekommen alle Konfliktbeteiligte das, was sie brauchen.

Um dies zu erreichen, liefert das Modell mittels vier konkreten Schritten die dazu notwendige Orientierung. Diese lassen sich in jeglichen Situationen von den Anwendenden wie eine Art Kompass nutzen, mit dem sie jederzeit ihre Haltung überprüfen und womöglich korrigieren können, mit der Sie anderen Menschen gegenübertreten. Im Zuge dessen lernen Sie zudem wie es möglich ist

  • eigenen Ärger anderen gegenüber aufrichtig mitzuteilen – ohne dass es verletzend klingt,
  • Kritik und Vorwürfe anderer zu hören – ohne diese persönlich zu nehmen,
  • sich für eigene Anliegen kraftvoll einzusetzen – ohne auf Dominanzgebaren oder weniger offensichtliche Formen der Manipulation zurückzugreifen,
  • die Chancen zu erhöhen, dass andere bereit sind Ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen,
  • in Konflikten und auch sonst, wenn starker Stress auf Sie einwirkt, Ihren Werten treu zu bleiben in der Art und Weise wie Sie mit anderen umgehen.

Kosten: keine für Dozent*innen an einer der Volkshochschulen in Rheinland-Pfalz, 50 € für alle anderen

Anmeldeschluss: 13. September

Dialog mit Andersdenkenden

3. und 4. Oktober, jeweils 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr, CVJM Pfalz, Otterberg

Für alle

Andersdenkende haben die starke Neigung sich aus dem Weg zu gehen. Das ist verständlich, da ja beide Seiten nicht erwarten, dass eine Auseinandersetzung miteinander in irgendeiner Weise konstruktiv werden dürfte. Nur: Wer Andersdenkenden aus dem Weg geht, kann keinen Einfluss auf deren Einstellungen ausüben. Und genauso ist es, wer zwar die Begegnung sucht, aber nur auf Konfrontation aus ist.

Einfluss auf die Einstellungen anderer kann man nicht erzwingen, man kann sich solchen Einfluss höchstens ‚verdienen‘. Und zwar mit einer aufrichtigen Bereitschaft miteinander Dialoge auf einem bestimmten Niveau zu führen.

Wichtig dabei ist, dass dieses Niveau noch nicht erreicht ist, wenn Menschen abwechselnd einander Monologe halten! Das Niveau von Dialogen wird maßgeblich dadurch bestimmt, wie groß von mindestens eine der beteiligten Personen die Bereitschaft und Fähigkeit ist, die Meinungen anderer umfassend verstehen zu wollen.

Es ist möglich ein solch umfassendes Verständnis für die Meinungen andere zu entwickeln, auch dann, wenn diese Meinungen ganz entschieden abgelehnt werden. Es braucht aber eine ganze Reihe von Teilfähigkeiten dazu.

Bei diesem Seminar werden auf Basis der Arbeiten von Marshall Rosenberg konkret umsetzbare Schritte aufgezeigt, durch welche die Teilnehmenden diese Teilfähigkeiten in verschiedenen Formaten trainieren können.

Und sie können dabei am eigenen Leib erleben: Sobald eine andere Person in einem Dialog mit mir umfassendes Verständnis für meine vorgebrachte Meinung aufbringt, bin ich weitaus offener dafür, mich mit ihrer Meinung auseinander zu setzen und meine Einstellung zumindest zu überdenken! Und dies passiert auch dann, wenn die Meinungen beider am Dialog Beteiligten himmelweit auseinanderliegen.

Dieses Seminar wird gefördert aus Mitteln der politischen Bildung.

Das Haus des CVJM Pfalz ist ein Gruppengästehaus, welches leider an dem Wochenende des Seminars keine Zimmer mehr für Übernachtungen frei hat. Wer eine weitere Anreise hat, kann womöglich ein Einzel- oder Doppelzimmer im 600 Meter entfernten Haus Schippke (https://www.hotel-schippke.de/) buchen.

Kosten: 60 € (inklusive Mittagessen an beiden Tagen)

30. Oktober, 18:00 bis 21:00 Uhr und 31. Oktober, 9:00 bis 17:00 Uhr, Volkshochschule Koblenz

Konflikte in Beruf und Familie kompetent lösen nach Marshall Rosenberg – Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation

Für alle

Im Büro hagelt es Vorwürfe, die Kinder motzen und Ihr Partner schmollt – vielleicht platzt Ihnen jetzt der Kragen – und dabei wünschen Sie sich nichts sehnlicher als guten Kontakt und erfreuliche Beziehungen in Beruf und Familie.

Wie Sie aus alten Gesprächsmustern aussteigen können und hinter Vorwürfen und Angriffen die eigentlichen Gefühle und Bedürfnisse heraushören können, wird Ihnen dieses Seminar nahebringen. Auf Basis der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg lernen Sie auch in schwierigen Situationen einen wertschätzenden Kontakt aufrecht zu erhalten.

Während des Seminars wechseln sich Gespräch, Wissensvermittlung, Kommunikationsübungen und Rollenspiele mit eigenen Beispielen ab, so dass Sie für eine spätere Anwendung der Inhalte im eigenen Alltag gerüstet sind.

Kosten: 79,20 €

Intimität & Verlangen in langfristigen Liebesbeziehungen 1 –
Seminar auf Basis der Arbeiten von Marshall Rosenberg und David Schnarch

14. November, 10:00 bis 18:00 Uhr, Hohenstaufenstraße 10, Koblenz

Für Paare

In langfristigen Liebesbeziehungen verändern sich kontinuierlich die Kommunikation zwischen den Liebespartnern, das Ausmaß an Intimität, das sie bereit sind zuzulassen und ihr Verlangen nach einander. Der weit verbreiteten Einschätzung, dass all dies quasi automatisch während langfristigen Liebesbeziehungen den Bach runtergeht, gilt es heftig zu widersprechen. Laut David Schnarch, einem der aktuell weltweit populärsten Paar- und Sexualtherapeuten, gilt vielmehr: Menschen, die sich auf langfristige Liebesbeziehungen einlassen, werden zwangsläufig mit einer ganzen Reihe von Entwicklungsaufgaben konfrontiert. Die Qualität ihrer Liebesbeziehung steigt oder sinkt, je nachdem, ob sie bereit sind, sich den jeweils anstehenden Entwicklungsaufgaben zu stellen oder nicht.

Eine jede Entwicklungsaufgabe beinhaltet für die Person, für die sie ansteht, immer einen inneren Konflikt. Sie will zwei ihrer Interessen gleichermaßen nachkommen, findet aber – aufgrund ihrer bisher nicht erfolgten Entwicklung – bislang immer nur Lösungen, bei der sie, um einem Interesse nachzukommen, das andere opfern müsste.

Anhand konkreten Beispielen der Teilnehmenden und der Seminarleitenden wird

  • die Bandbreite an Entwicklungsaufgaben, die langfristige Liebesbeziehungen bereit halten, aufgezeigt,
  • exemplarisch erarbeitet, welche konkreten machbaren Schritte es zum Meistern bestimmter Entwicklungsaufgaben und der zugrunde liegenden inneren Konflikte braucht,
  • uns im Perspektivenwechsel üben, um herausfinden, welche Auswirkungen das Angehen oder Vermeiden einer Entwicklungsaufgabe auf den Partner hat,
  • deutlich werden, weshalb es nie stimmt, dass ein Partner alleine die Verantwortung für einen Entwicklungsstillstand in der Liebesbeziehung trägt.

Co-Leitung: Gabriele Hiester, meine Liebste

Kosten: 150 € pro Paar

Anmeldeschluss: 9. November

Intimität & Verlangen in langfristigen Liebesbeziehungen 2 – Fortsetzung zum Vortag bzw. Vertiefung zum gleichnamigen Seminar

15. November, 10:00 bis 18:00 Uhr, Hohenstaufenstraße 10, Koblenz

Für Paare, die am Vortag oder einem entsprechenden früheren Seminar teilgenommen hatten

Sowohl für die Teilnehmenden des Vortages, als auch alle, die schon mal in der Vergangenheit an einem Seminar von uns mit dem Titel „Kommunikation, Intimität und Verlangen in langfristigen Liebesbeziehungen 1“ teilgenommen haben, ist dieser Seminartag gedacht. Mit den Entwicklungsaufgaben in Liebesbeziehungen könne man sich sicherlich einige Tage lang sinnvoll beschäftigen. Daher halten wir es für angebracht, wenigstens eine eintägige Fortsetzung zu diesem Thema anzusetzen.

Für frühere Teilnehmende können wir versichern, dass wir neu gemachte Entdeckungen zum Thema Liebesbeziehungen in diesen Tag integrieren werden.

Co-Leitung: Gabriele Hiester, meine Liebste

Kosten: 150 € pro Paar. (Bei Belegung dieses Seminars und des Seminars am Vortag gewähren wir einen Rabatt von 50 € pro Paar.)

Anmeldeschluss: 9. November

Grundausbildung Gewaltfreie Kommunikation

Für alle, die an mindestens an zwei ganztägigen GFK-Trainingstagen teilgenommen haben

Termine:

19. bis 21. November 2020
14. bis 15. Januar 2021
18. bis 20. März 2021
6. bis 8. Mai 2021
24. bis 26. Juni 2021

Seminarzeiten: 

Donnerstag: 10:00 bis 18:00 Uhr
Freitag: 9:00 bis 17:00 Uhr,
Samstag: 9:00 bis 17:00 Uhr

In dieser Grundausbildung zur Gewaltfreien Kommunikation haben Sie in einer konstanten Gruppe in einem Zeitraum von einem halben Jahr einen sicheren Rahmen für Ihre persönliche und berufliche Weiterentwicklung.

Lernziele:

  • selbstbewusster und gelassener für sich einzutreten
  • mehr Bewusstheit, Mitgefühl und Wertschätzung für sich und andere zu entwickeln
  • mehr in Balance mit sich selbst und anderen zu leben
  • Konflikte als Chancen wahrzunehmen und situationsgerechte Konfliktlösungsstrategien anzuwenden
  • die eigene Leitungskompetenz zu erweitern
  • Beziehungen lebendiger und konstruktiver zu gestalten

Co-Leitung: Sabine Fiedel, Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation (CNVC)

Kosten: 1.850 € für Selbstzahlende. Für alle anderen: 1.990 € für Mitarbeitende einer Einrichtung / Organisation im Non-Profit-Bereich, 2.500 € für Mitarbeitende in Wirtschaftsunternehmen

Diese Grundausbildung ist als Bildungsurlaub anerkannt und eignet sich auch als Baustein für Menschen, die sich auf den Weg der Zertifizierung als Trainerin oder Trainer für Gewaltfreie Kommunikation nach den Richtlinien des CNVCs begeben möchten. Eine Bildungsprämie des Bundes und ein Bildungsscheck des Landes Nordrhein-Westfalen kann zur Bezuschussung womöglich beantragt werden.

Weitere ausführliche Informationen zu dieser Grundausbildung können Sie hier runterladen.

Wenn Sie Fragen zu der Grundausbildung haben, richten Sie diese gerne an mich.